Frauenpower quer durch die Jahrhunderte: 4 Links zum anklicken und lesen.

 

Labille-Guiard

Adélaide Labille-Guiard (1789-1803), Selbstportrait mit zwei Schülerinnen. Die Schülerinnen sind Marie-Gabrielle Capet und Carreaux de Rosemond. Öl auf Lwd. 1785. 83×59. Metropolitan Museum of Art Foto: Wikipedia.

  • Obwohl die meisten Künstlerinnen des  18. Jahrhundert in  Frankreich in Kunstschulen studieren durften, erfolglos waren sie bei weitem nicht: Ihre Werke gehörten mit zu den Gefragtesten der Zeit. Förderer waren in erster Linie Frauen aus den königlichen Kreisen wie Königin Marie-Antoinette oder die Töchter von Ludwig den XV, Mesdames Adélaïde and Victoire. Sie unterstützten die Aufnahme von Elisabeth Vigée le Brun und Adelaide Labille-Guiard in der Akademie. Durch den fast gleichzeitigen Eintritt in die Akademie wurden die beiden Künstlerinnen von der Presse als “Rivalinnen” abgestempelt da Vigée Le Bruns Stil als “weiblich” galt und Labille Guiards Stil als “männlich”.  Mehr dazu finden Sie im Beitrag “Eighteen century women painters in France” des Metropolitan Museum of Art, mit weiterführender Literatur.
  • Wie der Blick der Frauen als Künstlerinnen ist, fragt sich Aviva Kaminer im Blog des Frankfurter Städelmuseum an Hand der Sammlungsbestände. Gibt es überhaupt diesen weiblichen Blick?
  • Im Niederösterreichischen Landesmuseum in St Pölten findet derzeit und noch bis zum 12.Oktober 2014 eine Retrospektive von Broncia Koller-Pinell (1863-1934) statt. Als erfolgreiche Künstlerin stellte sie mit der künstlerischen Elite der Zeit aus – keine Selbstversändlichkeit für eine Frau. Brigitte Borchert-Bierbaumer zeichnet in ihrem Artikel: “Im Schatten Klimts” vom. 7.1.2014 in der Wiener Zeitung ein ausführliches Portrait der Künstlerin.
  • Zum Schluss: Das National Museum of Women in the arts in New York. Neben regelmässigen Ausstellungen arbeitet das Museum gerade seine internationale Künstlerinnendatei auf, die ab 2015 für registrierte User zugänglich sein wird.

Und denken Sie dran: Das Sammeln von Werken von Künstlerinnen ist durchaus eine Option…

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