Monat: April 2014

Cut, Paste und Photoshop – vor 300 Jahren…

Um sich die Komposition eines Gemäldes oder Freskos zu erarbeiten, fertigten viele Künstler Vorzeichnungen an. Nachdem Papier kostbar war, verwendete man das Papier mehrfach, mit der Vorder und Rückseite, wobei das Blatt oft bis zum letzen leeren Fleck mit Detailstudien ausgefüllt wurde. Wesentlich flexibler ist die Methode von Giulio Cesare Bedeschini (um 1583 – um…

Warum Künstler ihre Bilder übermalen II oder was hat es mit der verschwundenen Wäscherin auf sich hat

    Man sieht Wäscherinnen, die die weissen Laken auf dem Rasen ausbreiten, um sie zu trocknen.  Die von Max Liebermann 1882 geschaffene Szene des alltäglichen Lebens wirkt für unsere Augen beschaulich. Doch war die Darstellung zu dieser Zeit alles andere als selbstverständlich. Noch dazu kam das grosse Format, das historischen und religiösen Szenen vorbehalten…

Kleine Werke von grossen Künstlern – Die Nachfrage steigt

Wenn die Preise von Arbeiten von „Blue Chip“ Künstlern in zweistellige Millionenhöhen klettern und damit für Viele unerschwinglich sind, werden Werke sammelwürdig, die selbst so manch ein Künstler als Ausschuss bezeichnet hätte: Kleine Skizzen oder Drucke sind zunehmend gefragt. Ellen Gamermann geht diesem Phänomen, das es erst seit einigen Jahren gibt, in ihrem lesenswerten Artikel…

Der Sammler, das unbekannte Wesen: Verhalten und Trends

Eine Studie der Axa Art Versicherung Die Kunstversicherung Axa Art hat paralell zur Tefaf imMärz hat eine Umfrage veröffentlicht, die auf  Interviews mit 1000 internationalen Sammlern beruht. Sie geht den Fragen nach: Wer sind diese Sammler? Gibt es allgmeine Tendenzen? Hat sich das Verhalten der Sammler verändert? Wer sind diese Sammler? Grundsätzlich kann man diese…